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Spendenaktion für Opfer der Hochwasserkatastrophe  

Spendenaktion für Opfer der Hochwasserkatastrophe   

Wenn das Jahr in den Sommer startet, dann beginnt bei tankpool24 normalerweise die Zeit der Vorfreude. Denn dann führt es das Racing Team um Steffen Faas in die schöne Pfalz – genauer gesagt an den Nürburgring, wo jährlich der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix stattfindet. In diesem Jahr war die Vorfreude besonders groß, denn aufgrund sinkender Inzidenzwerte im Land waren nun seit Beginn der Corona-Pandemie erstmals wieder Zuschauer zugelassen. Doch dann kam alles ganz anders.   

Als es letzte Woche zu regnen begann, ahnte niemand, was in großen Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern folgen würde. Zwar wurden die Unwetter vom meteorologischen Wetterdienst angekündigt, welche Ausmaße an Leid und Zerstörung diese mit sich bringen würden, konnte allerdings niemand vorhersagen.   

So wurde auch die Region rund um den Nürburgring von den verheerenden Unwettern stark getroffen, sodass das Rennwochenende von den Verantwortlichen abgesagt wurde.   

Zeit, etwas zurückzugeben!   

„Wir können hier keine Rennen fahren und so tun, als sei nichts passiert, während die Menschen vor Ort ihre Existenzen verlieren oder sogar ums Leben kommen. Von Rennstreckenhelfern über Streckenposten, Einsatzkräften aus Feuerwehr und Rettungsdiensten bis hin zum Parkplatzeinweiser – ohne die Menschen hier in der Region ist ein Festival und Rennen, wie es der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix ist, gar nicht zu realisieren. Daher ist es uns wichtig jetzt etwas zurückzugeben.“, sagt Klaus Kiunke, Geschäftsführer der tankpool24 GmbH, die begleitend zur Aktion des Racing Teams den Kreis Ahrweiler spontan mit einer monetären Spende unterstützten. 

Steffen Faas, Fahrer des tankpool24-Racing Truck, sieht das ganz genauso. „Die Bilder und Nachrichten, die uns erreichen, sind nur schwer zu ertragen. Viele Menschen, die hier leben und arbeiten, sind uns persönlich bekannt. Normalerweise wird nach einem Rennen gemeinsam gelacht und gefeiert. Jetzt ist der Alltag geprägt von Leid, Verlust und Ungewissheit“, sagt Faas. „Vor Ort erfuhren wir, dass alle „Grand-Prix“-Helfer im Krisengebiet tätig oder sogar selbst betroffen sind.“, so Faas weiter und sah sich nun in der Pflicht. Ohne zu zögern, fuhr Faas zurück in seinen Heimatort, um sich von dort aus – dank zahlreicher Spenden seiner Partner – mit lebenswichtigen Hilfsgütern im Gepäck wieder auf den Weg in das Katastrophengebiet Nahe des Nürburgrings zu machen.   

Faas, der am Freitag bis in die Nacht hinein mit seinem Team die Spenden einsammelte, bekam kurzerhand noch Unterstützung. So erklärte sich auch Christina Scheib, bekannt aus der DMAX-Sendung „Asphalt Cowboys“, bereit, mit ihrer „Bella“ – wie sie ihre Zugmaschine nennt – zu helfen und packte ebenso mit an. 

Für gewöhnlich wird der Truck des tankpool24-Racing Teams mit Rennutensilien gefüllt, am vergangenen Samstagmorgen traten nun Lebensmittel, Hygieneartikel, Werkzeug und Tiernahrung an deren Stelle. Faas kaufte sogar Bestände von Baumärkten an Schaufeln, Besen und Spaten auf. Insgesamt 4,5 Tonnen Getränke, 2,5 Tonnen Lebensmittel in Dosen und Gläsern und mehrere hundert Kilogramm Hygieneartikel wurden in der Nacht gesammelt und in die Region gebracht.   

Wir hoffen sehr, mit unserem Engagement der Region etwas zurückgeben zu können und bedanken uns ganz herzlich bei Steffen und seinem Team sowie allen Partnern und Helfern.  

Wir bedanken uns ebenfalls bei den zahlreichen Spendern: 

Verein Hoffnung und Hilfe aus dem Schwarzwald, Müller Fleisch, EDEKA Eitel, Kapfenhardter Mühle, Apotheke im Arlinger sowie Hornbach Baumärkte und allen privaten Spendern. 

Unsere Gedanken sind weiterhin bei all den Menschen in den betroffenen Regionen.