tankpool24-Racing Team

Das zweite Rennwochenende der FIA European Truck Racing Championship 2020 fand am vergangenen Wochenende auf dem Hungaroring statt. Eigentlich hätte der Lauf schon im April stattfinden sollen, doch Corona hat vieles durcheinander gewirbelt. Für den tankpool24-Piloten Steffen Faas und seinen Scania-RaceTruck war es ein äußerst erfolgreiches Wochenende. Insgesamt holte sich Steffen nicht nur weitere 23 FIAPunkte, sondern stand im Goodyear-Cup auch viermal auf dem Podium – zweimal ganz oben und zweimal auf dem zweiten Platz.
Im Goodyear-Cup liegt der Scania-Pilot mit insgesamt 89 Punkten auch klar in Führung. Bei den Freien Trainings am Freitag regnete es recht kräftig, das Durchschnittstempo lag um 15 km/h und mehr unter dem vom letzten Jahr. Steffen fühlte sich sofort an den Sonntag vom Saisonauftakt in Most erinnert, aber auch da war er mit den schwierigen Bedingungen sehr gut zurecht gekommen.
Auch am Samstag wurde es nicht besser. Mit einer beherzten Fahrweise sicherte sich der tankpool24-Pilot in der SuperPole der Top-Ten den 6. Startplatz für das anschließende Rennen. Die Piste war so nass, dass die Rennleitung aus Sicherheitsgründen die erste Runde unter Gelb fahren ließ – Überholverbot. So war das Feld schon anfangs weit auseinander gerissen, es war kaum möglich noch Positionen gutzumachen. Dennoch verbesserte sich Steffen noch auf den 5. Platz.
Im zweiten Samstagsrennen gab es nach vier Runden einen Rennabbruch. Nach langer Wartezeit im Parc Fermé erfolgte schließlich der Neustart, Steffen kam schließlich an siebter Position ins Ziel. 
Am Sonntagmorgen war es zwar lausig kalt, aber es regnete nicht mehr, die Piste war weitestgehend trocken. Entsprechend purzelten die Bestzeiten. In der SuperPole fuhr der tankpool24-Scania diesmal auf den 7. Startplatz. Im anschließenden Rennen gab es nur wenig spektakuläre Aktion, eine davon lieferte Steffen, als er mit einem feinen Überholmanöver am Franzosen Anthony Janiec (MAN) vorbei ging. So passierte der Scania-Pilot schließlich als Sechster die Ziellinie.
Das letzte Rennen des Wochenendes bot dann nochmals reichlich Action. Überall gab es spektakuläre Zweikämpfe. Runden lang lieferte sich auch Steffen ein beinhartes Duell mit dem dreifachen spanischen Europameister Antonio Albacete (MAN). Und tatsächlich schaffte es der MAN-Pilot noch kurz vor Schluss am Scania vorbeizuziehen und Steffen so noch den 7. Platz abzujagen. Allerdings war Albacete dabei etwas zu schnell, hatte das Höchsttempo von 160 km/h überschritten und bekam anschließend dafür 10 Strafsekunden
verpasst. Steffen hatte seinen siebten Rang zurück.

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